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Die Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament leben nach der Regel, die der heilige Benedikt von Nursia (480-
vgl. Geistliches Direktorium
Alles was wir aus früher Zeit über sein Leben wissen, steht in den „Dialogen“ des Papstes Gregor des Großen. Benedikt selbst hinterließ als einziges schriftliches Erbe seine „Regel“. Ihr zeitlicher und geistlicher Standort am Ende des römischen Reiches, zu Beginn der Wirren der Völkerwanderung, geben diesem Testament Benedikts einen besonderen Akzent. Die „Regula Benedicti“ hat gerade in der großen Mobilität und Wurzellosigkeit nichts verloren. Der heilige Benedikt hat seine Regel für Mönche geschrieben. Wenn in den Dialogen Gregors des Großen von seiner Zwillingsschwester Scholastika berichtet wird, dass sie auch seiner mönchischen Lebensweise gefolgt sei, so sind Nonnengemeinschaften, die nach der Regel Benedikts leben, doch erst im 7. Jahrhundert bezeugt.
In den verschiedenen Jahrhunderten wirkten Mönchs– und Nonnenklöster durch ihr praktisches wie geistliches Tun mit an der Gestaltung der christlich-
Geistliches Direktorium